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Hobbywing V10 Xerun G4R 17,5 oder kann ich auch 13,5 runterregeln?

Autoschubser

Mitglied
Moin, kurz Vorweg: ich freue mich einfach immer ein bisschen an Technik - im Grunde ist mein Vorhaben weder meinem Fahrkönnen noch meinem Auto (TT01) angemessen sondern klar over the top…

Also ich habe meine HW XR10 Stockspec mit V10 G4R 17,5er aus meinem TT01e in ein anderes Auto umgebaut und dafür in den TT eine 17,5er HW Justuck Combo eingebaut, die ich noch rumliegen hatte. Nach meiner Erinnerung war die andere Combo aber gleichzeitig etwas smoother und schneller (sind auch ca. 2450kv im Justock G3S vs 3150kv im V10 G4R - natürlich durch verschiedene Ritzelung wieder angenähert aber es ist trotzdem nicht ganz dasselbe) und ich möchte wieder aufrüsten (es Weihnachtet sehr).

Nun frage ich mich, ob ich wieder den 17,5 nehmen soll (eigentlich für 95% meiner Fahrten ausreichend) oder ob ich auch den HW V10 G4R 13,5er nehmen kann? Der ist mit 4100kv für den TT eigentlich deutlich über meinem Fahrprofil / -vermögen auf der kleinen kurvigen Strecke, die ich meistens fahre (in anderen Worten: eigentlich Unsinn).

Nun kann ich aber ja erstens an dem Motor das Timing reduzieren etc. und zweitens auch an der Funke mit 60% und ggf. Aggressivität über Expokurve notfalls weiter reduzieren… kann ich mir auf diesem Weg den 13,5 realistisch in die Nähe des 17,5 runterregeln und dann ggf. auf anderen Strecken oder mit steigenden Können den Hahn wieder mehr aufdrehen? Oder funktioniert das so nicht so gut?

Der Hintergedanke ist einfach, dass die Hardware „hart“ das obere Limit vorgibt, ich aber über Timing, über den Regler und die Funke dann darunter mehrstufig „soft“ runter und rauf regeln kann?
Das ich etwas mehr Strom verbrauchen könnte ist mir egal und Hitzeprobleme gibt es bei meinem Einsatz auch eher nicht.

Das es mäßig vernünftig ist, ein <100 Euro Auto mit einer >200 Euro Combo zu bestücken ist mir auch klar (nur um sie dann noch abzuregeln). Aber ich habe die 17,5er Combo mit dem Stockspec und G4R schon. Die 13,5er Combo würde mir im Fuhrpark einfach noch eine weitere Umbaualternative bringen zum experimentieren. Trotzdem würde ich sie zunächst im TT fahren wollen ohne diesen zu zerlegen.

Schönen Abend in die Runde!
 
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Zelle

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Da macht es mehr Sinn den Drehzahllimiter vom Regler zu verwenden, wenn der das schon kann. Ich persönlich würde aber beim 17,5T bleiben, da man einen aktuellen 13,5T im Tourenwagen auch gut mit 5,0 untersetzen kann.
 
Ich fahre 4200kv unsensored in meinem (sinnvoll getuntent) TT01. Das ist definitiv an der Grenze des Chassis ,aber dennoch gut fahrbar.

Als erstes würde ich runteritzeln bis du in dem Bereich bist der Sinn macht. Ich fahre z.b. das kleinste Ritzel mit 55er Hz.


Damit "deckelst" du deine höchstgeschwindigkeit und deinen Anzug(Drehmoment).

Dann kannst du schauen wie es ums Timing steht, unter Default würde ich nicht gehen, aber da bin ich kein Fachmann.

Um dann schnell Geschwindigkeit an Strecke anzupassen kannst du throtlle EPA an der Funke einstellen. Das macht das etwas ineffizienter da das theoretisch Mehrbelastung für den Regler ist. Aber ich habe in real world noch nie bemerkt.

Btw. Wenn deine 17,5t kombo 3s fähig ist könntest du auch andersrum gehen und statt der KV hoch mit Volt hoch gehen. Das Ergebnis ist angepasst das gleiche.


Hier meine TT mit Daten evtl hilft dir das ein wenig bei der Orientierung KV,Volt,Getriebe
 

Autoschubser

Mitglied
Danke, scheint also nicht völlig over the top. Ich wollte tendenziell auch erst mal am untersten Ende mit 19er Ritzel starten. Allerdings ist es ja auch noch eine Frage der Strecke - meine Hauptstrecke hat einige teils scharfe (Doppel)kurven und wenig Griff, da wird es nicht viel helfen aber wie gesagt dort drosseln und anderswo dann aufdrehen zu können ist der Hintergedanke.
 

Autoschubser

Mitglied
Hallo. Ich hatte den Justock 17,5 zwischenzeitlich mit 55/25 gekritzelt (ergibt 5,72 Gesamtuntersetzung) - das erschien mir aber zu träge und ich bin jetzt auf 58/25 zurück gegangen (ergibt 6,03) um etwas mehr Druck zu bekommen (auch wenn der Topspeed damit etwas runter ging).
Aber das war noch mal eine gute Anregung genauer auf die Ritzelung/Untersetzung zu schauen. Wenn ich es richtig berechne, bekomme ich mit dem G4R 13,5 mehr RPM mit minimalem Ritzeln als mit dem Justock 17,5 wenn ich ihn maximal mit 55/28 ritzeln würde (vereinfacht ohne Wiederstand für den Vergleich gerechnet):
G4R = 4.100kv * 7,6v / 8,35 = 3.731 RPM
Justock = 2.450 * 7,6 / 5,11 = 3.644 RPM
Das wirkt dann doch wieder hart (mit meiner aktuellen Ritzelung 58/25 fahre ich ihn jetzt mit theoretischen 3.088 RPM). Den Justock fahre ich jetzt viel am Anschlag voll durchgezogen; aber als Minimumritzelung schon gute 20% mehr RPM als die aktuelle Ritzelung mit meinem Justock hergeben würde, ist schon eine Ansage… wobei, dann eben nicht mehr am Anschlag - erfordert natürlich mehr Konzentration (am Anschlag darauf warten, dass das Auto ankommt ist ja auch kurze Entspannung).

Habe ich das grob richtig gerechnet? Und es geht ja nur um den Vergleich, das diese theoretischen RPM auf der Strecke unter Last und mit Verlusten nicht ganz zusammen kommen, ist schon klar. Aber vereinfacht angenommen, dass das alle ähnlich betrifft sollte es zum Vergleich doch taugen? Oder müsste ich auch noch die ggf. verschiedenen Watt/Amp berücksichtigen?
 

Zelle

Mitglied
17,5T wird im Wettbewerb 3,8 - 5,0 gefahren, Die aktuellen „Monster“ wie der V10 G3 werden eigentlich kaum unter 4,5 gefaheren.
Selbst die RCK Luftpumpen kann man locker ohne Probleme mit 4,5 betreiben und das sind wirklich Luftpumpen im Vergleich zu z.B. Hobbywing, Orca, LRP usw.
Letztes Wochenende bei der Kleinserie in Fellbach ist LMH mit unter 5 -4,5 und GT ha 5,7 mit dem RCK drin.
 
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Hallo. Ich hatte den Justock 17,5 zwischenzeitlich mit 55/25 gekritzelt (ergibt 5,72 Gesamtuntersetzung) - das erschien mir aber zu träge und ich bin jetzt auf 58/25 zurück gegangen (ergibt 6,03) um etwas mehr Druck zu bekommen (auch wenn der Topspeed damit etwas runter ging).
Aber das war noch mal eine gute Anregung genauer auf die Ritzelung/Untersetzung zu schauen. Wenn ich es richtig berechne, bekomme ich mit dem G4R 13,5 mehr RPM mit minimalem Ritzeln als mit dem Justock 17,5 wenn ich ihn maximal mit 55/28 ritzeln würde (vereinfacht ohne Wiederstand für den Vergleich gerechnet):
G4R = 4.100kv * 7,6v / 8,35 = 3.731 RPM
Justock = 2.450 * 7,6 / 5,11 = 3.644 RPM
Das wirkt dann doch wieder hart (mit meiner aktuellen Ritzelung 58/25 fahre ich ihn jetzt mit theoretischen 3.088 RPM). Den Justock fahre ich jetzt viel am Anschlag voll durchgezogen; aber als Minimumritzelung schon gute 20% mehr RPM als die aktuelle Ritzelung mit meinem Justock hergeben würde, ist schon eine Ansage… wobei, dann eben nicht mehr am Anschlag - erfordert natürlich mehr Konzentration (am Anschlag darauf warten, dass das Auto ankommt ist ja auch kurze Entspannung).

Habe ich das grob richtig gerechnet? Und es geht ja nur um den Vergleich, das diese theoretischen RPM auf der Strecke unter Last und mit Verlusten nicht ganz zusammen kommen, ist schon klar. Aber vereinfacht angenommen, dass das alle ähnlich betrifft sollte es zum Vergleich doch taugen? Oder müsste ich auch noch die ggf. verschiedenen Watt/Amp berücksichtigen?
Das kannst du als theoretische Werte grob so machen. So rechne ich das auch, nur das ich die innere untersetzung und räder dazunehmen und dann km/h vergleiche.

Dann gibt's eben noch die "Monster" und die "Luftpumpen" das kannst du dann über Wattmeter und Speed/Drehmoment messung rausfinden um Realwerte zu bekommen.

Das dein 17,5t bei 5,0 schon träge ist wundert mich auch. wenn er agiler wird wenn runtergeritzelt , bedeutet das für mich das er an der Leistungsgrenze ist.


Ich würde den dicken Motor nehmen, niedrig untersetzt und zusätzlich noch am EPA runterdrehen bis du damit sauber fahren kannst (Vollgas anschlag auf der Geraden). Dann kannst du nach und nach EPA höher drehen wenn du besser wirst.

Für so etwas ist dann eine Zeitnahme sinnvoll. Ist man gefühlt schneller oder wirklich schneller und konsistent über ein Rennen.
 
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